Darstellungsprobleme im PDF: Dicke und dünne Linien

Druck-PDFs – oder überhaupt PDFs – sollte man am besten immer in Adobe Acrobat (Reader oder Pro) anschauen, vor allem wenn es darum geht, den Inhalt, das Aussehen zu beurteilen. Viele andere PDF-Viewer können PDFs nicht richtig anzeigen denn PDFs können innendrin manchmal sehr komplex aufgebaut sein, für die meisten User überhaupt nicht sichtbar.

Aber auch in Adobe Acrobat kommt es hin und wieder vor, dass etwas nicht so dargestellt wird wie es sollte. Das ist natürlich blöd wenn man z.B. die Freigabe für Druck-PDFs geben soll. Dann ist man sich nicht sicher, ob es sich jetzt um ein Darstellungsfehler oder wirklich um ein Fehler im PDF handelt, der auch auf der Druckplatte landet und mitgedruckt wird.

Linien durch Transparenzreduzierung

Es gibt ja die berühmten weißen Linien im PDF die durch Transparenzreduzierung im Druck-PDF enstehen und in vielen Fachforen vor allem bei Anfängern immer wieder ein Thema ist. Hier ist ein Beispiel:

Diese Linien werden nicht mitgedruckt. Wenn man ins PDF hineinzoomt oder rauszoomt, dann verschwinden diese Linien in der Regel. Sie entstehen an den Kanten wo Transparenzreduzierung statt gefunden hat. Dabei werden überlappende Transparenzen in einzelne Zonen aufgeteilt. Hier sieht man gut, dass der Kreis in Wirklichkeit zerschnitten wurde von InDesign:

Es ist die Option »Smooth line art« in den Programmvorgaben bei »Page Display«, die diese Linien sichtbar macht. Wenn man die Option ausschaltet, verschwinden die Linien:

Unterschiedliche Liniendicke

Es kommt auch manchmal im PDF vor, dass Schriften anders aussehen. Hier ist z.B. ein Fall wo bei den zwei »I« die Striche in Acrobat zu dick dargestellt werden:

Durch Rein- und Rauszoomen ließ sich hier nichts ändern. Aber eine andere Option in den Programmvorgaben ist hierfür verantwortlich. Sie heißt »Enhance Thin Lines«. Wird diese ausgeschaltet, verschwindet das Phänomen. Die Buchstaben werden also definitiv im Druck nicht so dargestellt.

3 Kommentare

  1. Veröffentlich von Sacha Heck am 25. Juli 2018 um 09:05

    Hallo Matthias,

    Danke für deinen Kommentar. Es ist jetzt schwierig zu sagen, wo genau das bei deinem Fall herkommt. Einige Dinge erscheinen im Bildschirm in Acrobat nicht so wie sie gedruckt werden. Dafür sind verschiedene Voreinstellungen in Acrobat verantwortlich. Wenn jetzt in deinem PDF die Linien nicht dünn dargestellt werden kann das tatsächlich auch mit der Erstellung des PDFs aus Excel zu tun haben. Es gibt ja so einige Möglichkeiten ein PDF raus zu exportieren. Aus der Ferne ist das jetzt schwierig zu sagen, müsste man schon verschiedene Wege der Erzeugung ausprobieren mit verschiedenen Einstellungen, ob das einen Unterschied macht. Unter Windows könnte man auch den Weg über ein XPS z.B. gehen das man dann zu PDF konvertiert.

    Viele Grüße,
    Sacha



  2. Veröffentlich von Matthias am 25. Juli 2018 um 08:49

    Hallo Sascha,

    Ich habe auch das Problem mit den zu dicken Linien aus Excel. Ich habe Deinen Input auch verstanden und mal das „Dünne Linien deutlicher dartellen“, in den Voreinstellungen vom READER gemacht.
    Es hat sich nichts getan

    Ich arbeite aber mit dem MAC und erstelle von Excel aus dem Druckermenü heraus ganz ohne Adobe.

    Kennst Du eine Möglichkeit, dass ich im PDF die Linien sehr dünn erstellen kann? In Excel intern habe ich alles probiert. Ich denke dass es beim Erstellen des PDFs liegt.

    Über eine rückmeldung würde ich mich freuen!

    Liebe Grüsse

    Matthias



  3. Veröffentlich von Klaus Kübelböck am 6. Oktober 2017 um 08:46

    Was tun, wenn Unterstreichungen im pdf (aus word-datei) ungewollt verschieden dick ausfallen? das ändert Aussage des Inhalts?



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